Damals war Heimat: Die Welt des Wiener jüdischen by Marie-Theres Arnbom

By Marie-Theres Arnbom

Ein historisches landscape der »Welt von gestern"

»In dieser Epoche battle meine Heimat." Sie sind Fabrikanten oder Wissenschaftler, Schriftstellerinnen oder Rabbiner, Industrielle oder Journalisten, Operettenkönige oder Pädagoginnen, Architekten oder Ärzte. Ihre Geschichten rekonstruieren im Kleinen eine große Gesellschaft, geprägt von enormer Vielfalt, unglaublicher Kreativität und wachem Innovationsgeist. Die Menschen, von denen Marie-Theres Arnbom erzählt, haben etwas gemeinsam: Sie haben ihre Wurzeln im Judentum und zählen zum Wiener Großbürgertum. Manchen ist faith wichtig, andere stammen aus Familien, deren Eltern oder Großeltern konvertiert sind; erst 1933 respektive 1938 werden viele brutal an weit zurückliegende Ursprünge erinnert, die mit ihrem eigenen Leben kaum etwas zu tun haben.

Marie-Theres Arnbom zeichnet ungewöhnliche, mitunter skurrile Lebenswege nach, die von Wien nach Kansas führten oder aus undesirable Ischl nach Afrika. Ein großartiges historisches landscape der Welt des Wiener jüdischen Großbürgertums und ihres Fortlebens.

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"Con tan poderosa amiga como la Gran Bretaña" - Ein by Nadja Schuppenhauer

By Nadja Schuppenhauer

Masterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, be aware: 1,0, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) (Professur für vergleichende europäische Geschichte der Neuzeit), Sprache: Deutsch, summary: Im August 1806 setzte Francisco de Miranda (1750-1816), ein aus Caracas stammender und der kreolischen Elite Spanisch-Amerikas angehörender Weltenbummler, mit zehn Schiffen und 500 Soldaten an der venezolanischen Küste an. Sein Ziel warfare die Befreiung seiner Heimat von spanischer Herrschaft, mithin die Revolution. Mit seinem Expeditionsheer, das er mit britischer und US-amerikanischer Unterstützung zusammengestellt hatte, wollte er erst die Stadt Coro erobern und die kreolische Bevölkerung mobilisieren, um so mithilfe einer ‚patriotischen Armee‘ auf Caracas zu marschieren und sein Vorhaben zu einem, den gesamten südamerikanischen Kontinent erfassenden Befreiungsschlag auszuweiten. Neben Waffen und Uniformen befand sich in Mirandas Gepäck auch eine Druckerpresse, mit deren Hilfe er mehrere Tausend revolutionäre Flugblätter für die durch ihn zu befreienden Kreolen drucken ließ, ganz so wie er es zuvor in den vielen Jahren seiner Reisen in den united states und in Europa gesehen hatte. Und obschon Miranda noch heute in Lateinamerika vielfach als precursor, als Wegbereiter der Unabhängigkeit betrachtet wird, so battle seine day trip im Sommer 1806 ein Fiasko in jeglicher Hinsicht: nicht nur, dass ihn die spanischen Autoritäten dank ihres weitgesponnenen Spionagenetzes bereits mit einer entsprechenden Armee erwarteten , auch die kreolische Bevölkerung, der er die ‚Freiheit‘ bringen wollte, verhielt sich völlig passiv, so sie denn nicht gleich aus der Stadt geflohen warfare. Miranda zog sich mit seinen Truppen zurück, noch bevor es zu einer Konfrontation zwischen den beiden Armeen kommen konnte.
Kaum 20 Jahre später hatte sich das Antlitz der Amerikas sowie, damit einhergehend, die politische Weltordnung grundlegend gewandelt. Das größte und reichste Imperium in der Weltgeschichte hatte aufgehört zu existieren.

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Bismarcks Außenpolitik (German Edition) by Verena Illing

By Verena Illing

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Gesch. Europa - Deutschland - I. Weltkrieg, Weimarer Republik, notice: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am major, Sprache: Deutsch, summary: „Solange ich Reichskanzler bin, treiben wir keine Kolonialpolitik“, erklärte Otto von Bismarck 1881.
Bismarcks Gründe sich vorerst vehement gegen eine deutsche Kolonialpolitik zu entscheiden sind recht eindeutig. Die Lage des Deutschen Reiches in Europa verbot eine Provokation neuer Konfliktfelder und auch der ökonomische Zweck staatlicher Kolonien erschloss sich dem Reichskanzler nicht. Die Frage nach der Kehrtwende von 1884/85, die den entscheidenden Startschuss staatlichen Kolonialengagements bildete, ist nach wie vor Gegenstand eines ungelösten Rätsels. Trotz Saturiertheitserklärung und mehrfach betonter ablehnender Haltung gegenüber einem Kolonialerwerb setzte Bismarck seine Grundüberzeugung– scheinbar- vorübergehend außer Kraft. Worin liegen die politische Kehrtwende und der Übergang zu einer staatlichen Kolonialpolitik begründet? Vor allem außenpolitische Überlegungen und Konsequenzen dieser Entscheidung sollen Gegenstand dieser Arbeit sein, aber auch die untrennbare Verknüpfung zwischen Bismarcks Außen- und Innenpolitik. Bisherige historiographische Erklärungsmodelle, unter besonderer Fokussierung der Kronprinzenthese, sollen dargestellt und einer kritischen examine unterzogen werden. Zuvor jedoch soll auch Bismarcks Kolonialskepsis nicht unbeachtet bleiben und mögliche Ursachen herausgearbeitet werden weswegen sich der Reichskanzler trotz der ständig wachsenden Kolonialbegeisterung im Reich gegen den Erwerb formeller Kolonien bis etwa 1883 so vehement gesträubt hatte.

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Die Stunde der Patinnen: Frauen an der Spitze der by Mathilde Schwabeneder-Hain

By Mathilde Schwabeneder-Hain

Modernität und Emanzipation machen auch vor dem organisierten Verbrechen nicht Halt. Als ihre Brüder verhaftet werden, übernimmt Giusy Vitale das Kommando im sizilianischen Familienclan. Sie wird Herrin über Leben und Tod und als erste Frau wegen Vergehens gegen den Mafiaparagrafen von der Staatsanwaltschaft Palermo angeklagt. Nunzia Graviano führt die Mafia-Geschäfte im sicheren Frankreich und wäscht schmutziges Geld mit harter Hand rein. Anna Mazza, die schwarze Witwe der Camorra, erweitert das Reich der Schutzgelderpressungen. Auch Ilenia Bellocco ist für ihre Skrupellosigkeit bekannt.
Die schwarz gekleideten, schmerzerfüllten Ehefrauen der Mafia-Bosse gehören längst der Vergangenheit an. Frauen werden zum „Boss mit Rock". Frauen, die an Härte und Brutalität ihren Männern nicht nachstehen. Clanchefinnen, die den Drogenmarkt beherrschen, Geld waschen, Killer anheuern. Patinnen, die aber auch immer häufiger der Polizei ins Netz gehen. 142 sind derzeit in Haft. Und mit ihnen wächst die Zahl der Kronzeuginnen. Insiderinnen, die der Justiz Einblick in die blutgetränkte Welt des organisierten Verbrechens geben. Wie Carmela Iuculano, die aus Liebe zu ihren Kindern den Ausstieg gewagt hat.
Gestützt auf in depth Recherchen vor Ort und zahlreiche Gespräche schildert Mathilde Schwabeneder die neue Rolle der „Donna-Bosse" – eine packende Reportage aus dem Süden Europas.

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Das Reich des Mahdi: Aufstieg und Untergang des ersten by Erhard Oeser

By Erhard Oeser

1885 erschütterte die westliche Welt die Nachricht vom Fall der Stadt Khartum und der brutalen Ermordung des britischen Generals Charles Gordon. Die Anhänger des Mahdi Mohammed Ahmed errichteten den ersten islamischen Gottesstaat und schotteten den Sudan über 12 Jahre gänzlich von der Umwelt ab. Erst der Rachefeldzug Lord Kitcheners machte dieser historischen Episode ein Ende, die zu Recht als Geburtsstunde des islamischen Fundamentalismus gesehen werden kann.
Erhard Oeser erzählt anschaulich Aufstieg und Fall des Mahdi-Reiches. Er stützt sich dabei auch auf die Berichte zweier Gefangene des Mahdi, die seinerzeit in Europa weite Verbreitung fanden und von Queen Victoria ebenso gelesen wurden wie von Winston Churchill. Die Gefangenen konnten die innere Struktur dieses ersten islamischen Gottesstaates aus leidvoller Erfahrung genauestens schildern. Heute, angesichts der Geburtsstunde neuer Staaten in Nordafrika, gewinnt dieses Vorspiel des politischen Islam eine ganz neue Aktualität.

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Kolonialismus und Rassismus im Deutschen Reich: Zur Genese by Andreas Hanke

By Andreas Hanke

Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, notice: 1,0, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Der deutsche Kolonialismus und seine Folgen , Sprache: Deutsch, summary: Im Rahmen dieser Arbeit soll zunächst im Bezug auf die allgemeine Wissenschaftsgeschichte untersucht werden, welche unterschiedlichen kulturellen, sozialen, politischen und wissenschaftlichen Faktoren im Verlauf des späten 18. und des 19. Jahrhundert zur Herausbildung einer spezifischen shape des Sozialdarwinismus bzw. Rassismus von Europäern oder genauer Deutschen gegenüber der afrikanischen Bevölkerung führten. Hier sollte es möglich sein, anhand weniger exemplarischer Beispiele, wie der Bevölkerungsentwicklung und des Pauperismus in Deutschland, der Amerikaauswanderung des 19. Jahrhunderts, der Gründerkrise und der zunehmenden sozialen Gegensätze im deutschen Reich, wichtige Ursachen des Sozialdarwinismus aufzuzeigen. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse soll dann im zweiten Teil dieser Arbeit versucht werden, die konkrete Entwicklung rassistischer Weltbilder in den deutschen Kolonien in Deutsch- Südwest- und Deutsch-Ostafrika herauszuarbeiten. Dafür soll zunächst das Verhalten der deutschen Kolonisten gegenüber der afrikanischen Bevölkerung vor und während der Kolonialkriege in diesen beiden Regionen untersucht werden. Anschließend soll in einem dritten Teil der Frage nachgegangen werden, inwiefern es sich bei den Kolonialkriegen um einen Genozid der Kolonialisten an der einheimischen Bevölkerung handelte und inwiefern dieser Genozid als Vorläufer des Holocaust an der jüdischen Bevölkerung im Dritten Reich betrachtet werden kann. Schließlich soll im letzten Kapitel dieser Arbeit untersucht werden, wie der bereits vor den und während der Kolonialkriege bestehende Rassismus gegenüber den Afrikanern durch die Gesetze zur Rassentrennung von 1905 und 1906 weiter verstärkt und praktisch festgeschrieben wurde. Dabei soll hier – im Anschluss an die Überlegungen in meinem damaligen Referat zum Thema „Koloniale Männlichkeit im Spiegel der Debatten über Sexualität und Ehe“ – die Forschungsperspektive durch einen Vergleich des Rassismus in Deutsch-Süd- und Deutsch-Ostafrika mit dem Rassismus in Deutsch-Samoa exemplarisch erweitert werden. Auf diese Weise kann meiner Ansicht nach noch einmal verdeutlicht werden, wie stark sich der koloniale Rassismus über phänotypische Merkmale bzw. das äußere Erscheinungsbild der betroffenen Ethnien konstituierte. Im Ausblick der Arbeit möchte ich dann noch einige Hinweise zu Untersuchungen von Birthe Kundrus geben, die eine direkte Kontinuität zwischen Kolonialkriegen und Holocaust äußerst fraglich erscheinen lassen.

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Der Zionismus und die Einwanderung nach Erez Israel (German by Jan Richter

By Jan Richter

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, be aware: 1,3, Fachhochschule Bingen (Seminar für Zeitgeschichte), Veranstaltung: Rassenantisemitismus im internationalen Vergleich, thirteen Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Zionismus als Nationale Bewegung der Juden mit dem Ziel der Rückkehr ins Land ihrer Vorfahren. Ich werde dabei nicht näher auf die philosophischen Grundlagen und Strömungen des Zionismus eingehen, sondern vielmehr mich mit der tatsächlichen Einwanderung der Juden nach „Erez Israel“ beschäftigen. Die soziale Ausgangslage der jüdischen Bevölkerung während der Diaspora kann ebenfalls aufgrund der gebotenen Kürze der Arbeit nicht ausführlich behandelt werden. Ziel dieser Untersuchung wird es deshalb sein, die unterschiedlichen Einwanderungswellen an markante geschichtliche Ereignisse zu binden und damit die Gründe für die verschiedenen Phasen der Besiedlung zu finden. Die examine richtet sich dabei aber auch auf die Entstehung der neuen jüdischen Gesellschaft. Diese Betrachtung scheint auch aus soziologisch – historischer Sicht weitere Aufschlüsse über den Erfolg der zionistischen Bewegung geben zu können. Vor allem die Entwicklung der neuen Parteien und politischen Strömungen in Israel, die natürlich schon während der ersten Besiedlungen begann, sowie deren neue Wege zur Gestaltung und Anerkennung eines Staates der Juden werden eine Rolle spielen. Den Reiz stellt die Untersuchung der verschiedenen lokalen jüdischen Bewegungen im Zusammenschluss zu einer Gesamtorganisation mit dem Ziel der Besiedelung eines gemeinsamen Landes dar. Vor allem unter Berücksichtigung der damaligen geschichtlichen Ereignisse, welche nicht im Zusammenhang stattfanden, sondern ebenfalls teils lokal bedingte Reaktionen und Handlungsweisen hervorriefen. Besonderes Augenmerk in der Recherche zu dieser Arbeit fiel auf die stark subjektiv beeinflusste Literatur, welche die wissenschaftliche Untersuchung nicht vereinfachte. Deshalb musste im Vorfeld auf propagandistische Werke verzichtet werden. Die verschiedensten Eigennamen und vor allem die hebräischen Übersetzungen wurden von den jeweiligen Autoren übernommen, weshalb sie auch innerhalb des Textes variieren können, da es anscheinend keine Einheitlichkeit bei der Umwandlung von hebräischen Zeichen in lateinische Buchstaben gibt.

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Die Integration der NVA in die Bundeswehr (German Edition) by Marco Markus

By Marco Markus

Studienarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, word: 2,3, Universität der Bundeswehr München, Neubiberg (FB Geschichte), Sprache: Deutsch, summary: Mit der Öffnung der Berliner Mauer und der Grenzen zur Bundesrepublik Deutschland am nine. November 1989 rückte eine Frage in den Vordergrund, mit der guy sich nie zuvor beschäftigt hatte, da sie einfach viel zu hypothetisch erscheinen mußte. Niemand hat je daran gedacht sich einmal mit der Frage auseinandersetzen zu müssen, used to be im Falle der Wiedervereinigung mit den deutschen Streitkräften geschehen würde. Es gab viele unterschiedlichen Auffassungen zu dieser scenario. Nicht wenige rechneten mit der kompletten Auflösung der NVA. Andere wiederum sahen einen "Zwei-Armeen-Staat".

Die wohl naheliegendste Möglichkeit struggle die Integration der NVA in die Bundeswehr. Doch struggle es überhaupt möglich die Menschen zweier Armeen zusammenzuführen, die Jahrzehnte lang in völlig gegensätzlichen Systemen dienten, die sich in zwei feindlichen Lagern gegenüberstanden? warfare es realisierbar zwei Armeen mit völlig verschiedenen Zielvorstellungen unter einen gemeinsamen Auftrag zu stellen? Konnte guy den Klassenfeind von einst ohne weiteres als Kameraden ansehen? All diese Fragen in ihrer Tiefgründigkeit zu beantworten ist nahezu unmöglich. guy kann sich nur mit der Materie befassen, um Verständnis und Einsicht entwickeln zu können.

Diese Fragen sind keine, die guy aus dem geschichtlichen Geschehen beantworten kann, da sie sich nur in den Köpfen der Betroffenen abspielen. An ihren Aussagen und ihrer scenario kann guy vermutlich Zusammenhänge und Deutungen aufstellen und versuchen sie zu erläutern. Meine Arbeit wird sich daher auf die Probleme der Betroffenen sowie auf die rechtlichen und strukturellen Regelungen zur Bildung gesamtdeutscher Streitkräfte beziehen. Dabei standen mir Bücher und Zeitschriften zur Verfügung, aus denen ich mein gesamtes Wissen zum Thema bezog.

Als besonders eindrucksvoll und aussagekräftig empfand ich die zahlreichen Interviews mit den Soldaten der NVA. Die Auseinandersetzung mit den Problemen der Soldaten scheint mir wichtiger als die Auseinandersetzung mit strukturellen oder organisatorischen Problemen, da guy das Bewußtsein eines Soldaten nicht so einfach lösen kann wie einen Verband oder eine Einheit.

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Bluff oder Hazard?: Oder: Wie manövriert man sich in eine by Christian Zwer

By Christian Zwer

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, be aware: 2, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Sprache: Deutsch, summary: 1. Einleitung
„Bluff oder danger? Oder: Wie manövriert guy sich in eine Kriegsgefahr?“ ist das Thema dieser Hausarbeit. Dabei geht es mir vor allem darum, dem Leser einen Eindruck über ein Thema zu geben, welches in der Schule in den meisten Fällen am Rande behandelt wird.
In de vorliegenden Arbeit setze ich mich mit der zentralen Frage der Aufteilung von Sachsen und Polen unter den Koalitionsmächten auf dem Wiener Kongress auseinander. Der Leser bekommt Eindrücke vom Agieren der Regierungsvertreter und Machthaber innerhalb einer Zeit, in der sich die politische Ordnung des ganzen europäischen Kontinents in einem Wandlungsprozess befand. Das Stichwort dazu lautet der Wiener Kongress! Hier trafen sich zwischen 1814/15 alle Vertreter vorhandener und entmachteter europäischer Regierungen, um über eine Neuordnung Europas nach der Herrschaft Napoleons zu beraten. Die Sachsen- und Polenfrage spielte innerhalb des Kongresses eine zentrale Rolle, handelte es sich hier immerhin um die Debatte über die Aufteilung zweier Staaten im Herzen Europas. Wobei guy nicht außer Acht lassen darf, dass diese Staaten einem starken territorialen Wandel vor und während der napoleonischen Herrschaft unterlagen. An dieser Frage sollte sich entscheiden, ob der Wiener Kongress ein Erfolg oder ein Misserfolg werden würde. Ich werde in meiner Hausarbeit die Konfliktsetzung thematisieren und auf die Ziele der Siegermächte eingehen. Des Weiteren werde ich versuchen die Diplomatie und die Zwistigkeiten zwischen den Großmächten deutlich zu machen, um dem Leser ein klares Bild zu vermitteln, warum die Sachsen- und Polenfrage beinahe zu einem erneuten Krieg hätte führen können. Ich möchte dabei auch auf die Tatsache verweisen, dass Napoleon während des Wiener Kongresses aus seiner Verbannung zurückkehrte und den Krieg mit den Koalitionsmächten noch einmal aufnahm. Die Sachsen- bzw. die Polenfrage struggle bis zu diesem Tag geklärt. Schon in dieser frühen Neuordnungsphase hätte der Gedanke von einem Europa ohne Napoleon wie eine Seifenblase zerplatzen können. Daher halte ich die Bewältigung dieses Konflikts für den eigentlichen Schlüssel auf dem Weg zur Unterzeichnung der Schlussakte. Aus diesem Grund sollen auch Lösungsansätze und Lösungsvorschläge für die Konfliktbewältigung erörtert und erläutert werden.

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Handbuch der Berliner Vereine und Gesellschaften 1786–1815: by Uta Motschmann

By Uta Motschmann

Dieser Supplementband versammelt Statuten, Gesetze und Konstitutionen, die über Ziel und Zweck, Struktur und company der im Handbuch porträtierten Vereinigungen Auskunft geben. Während die Artikel im Handbuch beschreiben und auswerten, sprechen im Ergänzungsband die historischen Quellentexte für sich, sie werden erstmals in einer Gesamtschau bereitgestellt und ermöglichen so eine vergleichende examine.
Die „Gesetze“ spiegeln den Selbstfindungsprozess und das Selbstverständnis einer Vereinigung wider. An den freiwillig geschlossenen „Vertrag“ waren alle Mitglieder gebunden; er warfare nicht durch den Einzelnen aufhebbar und zeigt die demokratische Grundstruktur der privaten Vereinigungen. Die „Verfassung“ regelte u.a. den Zweck der Vereinigung, die Mitgliedschaft, den Versammlungsablauf, die Wahlmodalitäten, Ämtervergabe und Finanzierung.
In der Regel wird der früheste gedruckte oder handschriftliche Originaltext, bei größeren inhaltlichen Änderungen werden mehrere Textfassungen wiedergegeben. Liegen keine Gesetzestexte aus dem Untersuchungszeitraum vor, treten ersatzweise andere programmatische Äußerungen (wie Gründungsaufrufe, „gesetzliche“ Verabredungen, öffentliche Bekanntmachungen und Rechenschaftslegungen) an deren Stelle.



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